Kortison vs. Weihrauch

Heute habe ich zwei Abstracts gelesen:

Wie es scheint, sollte ich meine tägliche Dosis an Kortison also senken. Im Grunde wird in den Abstracts beschrieben, dass die TTF-Therapie besser ohne hohe Kortison-Dosen anspricht und ich werde mit TTF in knapp 1,5 Monaten starten. 🙂  JUUUPPPIIEE

Ich habe nun in Erfahrung gebracht, dass Weihrauch hier ähnlich entzündungshemmend und teilweise auch eine Beeinflussung auf die Verringerung der Hirnödems haben kann. Meine Frage an die Ärzte wurde also direkt per Mail formuliert: „Wäre es ratsam, dass wir bei mir Zwecks TTF Behandlung relativ schnell umstellen? Weihrauch scheint insb. bei GBM empfohlen zu sein wenn es der: „Extrakt aus Gummiharz des Weihnachtsbaums“ mit 2 klinisch wichtigen Bestandteilen ist (KBA und AKBA), der dann im Blut und Gehirn nachweisbar wäre und eine Zulassung durch die EMMA 2002 besitzt.“

Ich bin gespannt – insb. scheint hier die Krankenkasse das „Medikament“ (welches nur als Nahrungsergänzung zugelassen ist) nicht zu übernehmen.

Etwas „nervös “ bin ich allerdings schon wenn man bedenkt, dass Kortision insb. Dexamethason bei mir als einziges an mir getestetes Medikament den Schmerz beseitigt hat. Selbst Opiate konnten im Krankenhaus meine Kopfschmerzen nicht lindern.

Update (19:50 Uhr):

Antwort meines Arztes: „In aller Regel kann nach der Radiochemotherapie das Dexamethason komplett ausgeschlichen werden.“

Ich bin beruhigt. Weihrauch ist für mich, aufgrund der möglichen Verringerung der Hirnödeme, noch nicht vollends ausgeschlossen aber Dexamethason sollte bald der Vergangenheit angehören.

2 Gedanken zu “Kortison vs. Weihrauch

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